Immer wenn es um die zerstörungsfreie Volumenprüfung von dünnwandigen Bauteilen bis hin zu großen Schmiedestücken geht, bietet sich die Prüfung mit Ultraschall an. Für die Prüfung von großen Bauteilen ist es oft das einzig wirtschaftliche Verfahren.
Aus dem Verfahren abgeleitete Einschränkung auf bestimmte Materialien gibt es nicht. Kleinste Fehlstellen von nur wenigen Millimetern Ausdehnung lassen sich noch bis zu metertiefen Abständen von der Oberfläche nachweisen. Dem Ultraschall gelingt es, die Informationen aus dem Dunkel des Bauteils ans Tageslicht zu befördern.
Die Reflektion der Fehlstellen oder Materialgrenzen werden als Signale auf einem Monitor dargestellt. Aus der Position der Echosignale auf dem Bildschirm kann dann auf die Fehlerlage geschlossen werden.
Unsere Prüfer arbeiten mit modernen digitalen Ultraschall-Dialog-Geräten, auf denen die Ergebnisse direkt angezeigt werden. Verschiedene Verfahren zur Bewertung von Anzeigen sind in vielen Prüfspezifikationen festgelegt und werden natürlich von unseren Prüftechniken unterstützt.
Das Ultraschallprüfverfahren eignet sich besonders gut zum Auffinden von flächenhaften Fehlern, wie z.B. Risse oder Bindefehler. Die zum Einsatz kommenden Prüfgeräte sind auf Handlichkeit konstruiert, so daß ein Einsatz, selbst unter schwierigen Bedingungen, kein Problem ist.
- ca. 80 US-Standardgeräte im Impuls-Echo-Verfahren
- SONOLOG 83 mit 32 Kanaltechnik
- P-Scan III, rechnergestützt mit A-B-C Bild
- BEETLE für ferngesteuerte US-Prüfung an Tanks
- MAPSCAN zur Korrosionsüberwachung
- ROTOSCAN für die mobile Schweißnahtprüfung
- TOFD zur Prüfung komplexer Geometrien